Eine trostlose Null-Nummer PDF Drucken E-Mail
Montag, den 14. März 2011 um 09:05 Uhr

HERTEN. Die DJK Spielvereinigung Herten hat einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst. Gegen den Tabellen-Nachbarn VfB Hüls II kam die Elf von Trainer Markus Schmeling nicht über ein trostloses 0:0-Remis hinaus.

War das nun ein gewonnener Zähler oder zwei verlorene Punkte? Diese Frage konnte auf dem Sportplatz im Katzenbusch niemand so genau beantworten. „Aber ich denke, dass wir mit dem Remis besser leben können als die Hülser“, meint DJK-Coach Markus Schmeling. Sein Team tat sich über die gesamte Spielzeit enorm schwer, Tormöglichkeiten herauszuspielen. Einen spielerische Linie war einfach nicht zu erkennen. Die langen Bälle fanden vorne keinen Abnehmer. Einzig nach Standardsituation wurde es hin und wieder mal gefährlich.

So hatte DJK-Stürmer Thomas Such nach knapp einer halben Stunde die beste Gelegenheit für sein Team. Nach einem Eckball parierte der Hülser Keeper Marcin Wrzosek jedoch seinen Kopfball. Kurz darauf war Such wieder per Kopf zur Stelle. Doch dieses Mal zielte er knapp drüber. Die Gäste tauchten nur einmal gefährlich vor das Tor von DJK-Keeper Marcel Brück auf. Nach einem schnellen Konter traf Patrick Siegle aus knapp 16 Metern aber nur den Außenpfosten.

Nach dem Seitenwechsel hatte dann Sebastian Freudenreich die Führung auf dem Fuß. Nach einer Hereingabe von Lukas Dzierzega schoss er den Ball aus sechs Metern aber deutlichst über den Kasten. Danach passierte lange Zeit nichts mehr. Viele Fouls im Mittelfeld ließen einfach keinen Spielfluss zu Stande kommen. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal aufregend. In der 89. Minute brandete kurz Jubel auf. Aber nur kurz. Sebastian Berg erzielte das vermeintliche Siegtor – Schiedsrichter Fabian Kunkel entschied jedoch auf Abseits.

In der Nachspielzeit stand Berg wieder im Mittelpunkt. Nach einem Freistoß von Lukas Dzierzega köpfte er nur knapp am Tor vorbei. Einen Sieger hätte die Begegnung jedoch auch nicht verdient. Dieser Ansicht war auch Markus Schmeling.
„Jetzt hat jeder gesehen, warum dieses beiden Mannschaften da unten drin stehen.“ Die Katzenbusch-Kicker stehen in der nächsten Partie bei Westfalia Buer nun unter Zugzwang. Ein Sieg ist Pflicht. Und dabei soll möglichst schon ein neuer Angreifer schon mithelfen. „Wir hoffen, dass wir noch in dieser Woche Vollzug melden können.“

Quelle: Hertener Allgemeine,von Von Robin Schmidt am 13. März 2011

 

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