DJK Spvgg. Herten: Wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft PDF Drucken E-Mail
Montag, den 04. April 2011 um 12:47 Uhr

HERTEN. Die DJK Spvgg. Herten hat eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Im Heimspiel gegen den VfL Drewer kamen die Süder trotz bester Möglichkeiten nicht über ein 1:1-Remis hinaus.

Da der direkte Konkurrent VfB Hüls II seine Partie gegen den TuS 05 Sinsen mit 1:3 verlor, beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz zwar nun fünf Punkte, „aber es hätten zwei Zähler mehr sein können“, haderte DJK-Trainer Markus Schmeling nach dem Unentschieden gegen seine Ex-Mannschaft.

Die Gäste aus Drewer traten stark ersatzgeschwächt an und mussten ihren Kader mit Spielern aus der zweiten sowie aus der Alt-Herrenmannschaft auffüllen. „Maxe“ Schmeling sah darin aber nicht unbedingt einen Vorteil. „Die Jungs waren gegen ihren ehemaligen Trainer natürlich besonders motiviert“, stellte der Coach fest. Recht hatte er. In den ersten 45 Minuten waren beide Teams zunächst darauf bedacht, hinten die Null zu halten. Dementsprechend waren Torchancen Mangelware – bis zur 36. Minute. Da zog der neue Angreifer Emile Salissou gleich drei Gegenspieler auf sich, behielt die Übersicht und bediente Carsten Kloiber, der aus knapp 20 Metern mit einem herrlichen Vollspannschuss die 1:0-Führung besorgte.

Und diese hätte Sebastian Freudenreich kurz nach der Pause ausbauen können, wenn nicht sogar müssen. Nachdem Lukas Dzierzega im Strafraum regelwidrig gestoppt wurde, entschied Schiedsrichter Marvin Ostrop auf Strafstoß. Doch Freudenreich zeigte Nerven und schoss den Ball am Tor vorbei. Bei strömenden Regen entwickelte sich danach ein offener Schlagabtausch. Dabei verpasste es vor allem DJK-Stürmer Emile Salissou, für die Entscheidung zu sorgen. Zunächst zielte er frei vor dem Tor knapp vorbei (52.), dann war er im Pech. Sein Kopfball prallte an die Querlatte (69.).

Und so kam eine alte Fußball-Weisheit wieder zum Tragen. In der 75. Minute erzielte Daniel Feldmann per Kopfball den 1:1-Ausgleich. Wer vorne nicht trifft, wird hinten eben bestraft. So ist es eben.In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent. Zunächst flog DJK-Kicker Sirag Serhan wegen Beleidigung seines Gegenspielers vom Platz. In der 90. Minute sah Drewers Kubitza noch die Ampelkarte.

Quelle: Hertener Allgemeine,von Robin Schmidt am 03. April 2011

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. April 2011 um 12:54 Uhr
 

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